
Um einen Schwarzspecht zu sehen, sucht ihr am besten in Wäldern mit alten Bäumen und folgt seinem Ruf oder dem Klopfen. Um ihn von anderen Spechtarten zu unterscheiden, schreibt die Website birdlife.at: „Die Rufreihe kwoih kvi kvi-kvi-kvi-kvi-kvi-kvi-kvi des Schwarzspechts ist tiefer und länger als die eines Grünspechts, und der Trommelwirbel mit bis zu drei Sekunden Dauer etwa doppelt so lang wie jener des Grünspechts.“

Wenn ihr in den Bergen unterwegs seid, könnt ihr möglicherweise einen Tannenhäher finden. Er lebt in Nadel- und Mischwäldern in höheren Lagen. Eindrucksvoll ist sein Ruf, den man vor allem im Frühling und Sommer hört. Er ist etwas metallisch („grrreeeh“) und wird meist zwei- bis dreimal aneinandergereiht. Auf Englisch heißt er Nutcracker, wie die Nussknacker-Figur, weil er gerne Nüsse, vor allem aber die Haselnüsse, isst.

Wer genau hinschaut, kann in großen Stadtparks oder auch auf Friedhöfen, etwa im Berliner Tiergarten, einen Habicht entdecken. Trotz seiner Größe – rund 50–60 cm Körperlänge und etwa ein Meter Spannweite – ist er schwer zu sehen, da er geschickt zwischen den Bäumen jagt. Die besten Chancen hat man im Spätwinter, wenn die Bäume kahl sind.
Laut Nabu Berlin lebt der Habicht vor allem von Stadttauben, aber auch Kleinvögel wie Spatzen oder entflogene Wellensittiche gehören zu seiner Beute. Mitunter erlegt er sogar Kaninchen oder Eichhörnchen.

Man glaubt immer, dass der Eisvogel so selten vorkommt, tut er aber gar nicht. Vor allem im Winter und frühen Frühjahr kann man ihn gut beobachten. Der Verein Nabu schreibt: „Er lebt in der Nähe natürlicher, langsam fließender und fischreicher Flüsse und Bäche oder auch an Baggerseen und Teichen in Parks. Er benötigt geeignete Steilhänge, in denen er die Brutröhren graben kann.“

Der Halsbandsittich lebt schon seit 1969 wild in Köln und hat sich dann über die Jahre auch in anderen deutschen Städten angesiedelt. Also genauer gesagt: Er wurde immer wieder ausgesetzt und hat dann selbstständig in der Wildnis der Großstädte überlebt. Verwechslungsgefahr mit anderen Vögeln gibt es kaum: Er ist grün und er ist laut. Neben Köln findet man ihn auch in Heidelberg, Stuttgart und seit Neuestem auch in Berlin und womöglich auch in anderen Städten.

Der Kuckuck ist ein Zugvogel, der bis südlich des Äquators überwintert und rund 10.000 km zurücklegt. In Mitteleuropa kann man ihn nur von Ende April bis Anfang August sehen. Er ist etwa 34 cm groß, ähnlich wie ein Turmfalke. Laut Nabu ist er scheu und zeigt sich meist im Flug: mit langem Schwanz, flachem Flügelschlag und einem falkenähnlichen Erscheinungsbild. Oder er sitzt gut sichtbar auf Büschen oder Zaunpfählen. Die Männchen sind schiefergrau, die Weibchen leicht rostbraun.
Ein LBJ, ein Little Brown Job, ist ein Vogel, der allermeistens ziemlich unspektakulär ist. Kleine braune Vögel gibt es viele. Umso schwieriger ist es, ihre spezifischen Arten zu unterscheiden. Hier sind zwei:

Der Feldsperling ist etwas kleiner als der Haussperling, aber was ihn wirklich deutlich unterscheidet, ist sein Kopf: Der Feldsperling oder Feldspatz hat eine braune Kappe auf. Außerdem hat er einen schwarzen Fleck auf der Wange, circa in der Ohrengegend.

Der Haussperling oder Hausspatz hat eine graue Kappe auf, die ein bisschen wie ein Vokuhila wirkt. Außerdem hat er eine grau-weiße Wange.
Noch ein Tipp zu den Sperlingen / Spatzen: Lasst euch bitte nicht durch die Größe irritieren! Manche Sperlinge sind sehr schlank, andere eher etwas rundlicher. Das sagt allerdings nichts über die Vogelart aus.

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